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Handball: BTV ist fast gerettet

Bleibt es bei zwei Absteigern in der Handball-Oberliga der Männer, dann ist der BTV 1850 gerettet. Zwei Spieltage vor dem Saisonende steht fest, dass die Kreuzberger maximal noch auf den drittletzten Tabellenplatz abrutschen können. Ob allerdings auch dieser Rang den Abstieg in die Landesliga nach sich zieht, entscheidet sich erst, wenn in der Regionalliga und der Berlin-Brandenburg-Liga feststeht, welche Mannschaften diese Staffeln verlassen müssen.

Der BTV kann jedoch aus eigener Kraft den Klassenerhalt sicherstellen. Dank des unerwarteten 19:18-Sieges gegen den bisherigen Tabellenzweiten ASC/VfV Spandau weist das Team von Trainer Frank Effenberger nun 16:24-Punkte auf und damit einen Zähler mehr als der Drittletzte Polizei SV. Gleichwohl dürfen die Kreuzberger am Sonntag gegen Schlusslicht SC Buckow (20 Uhr, Flatow-Halle) zwei weitere Punkte fest einplanen.

Von einem Erfolg zum nächsten eilt derweil Turnsport 1911 in der Landesliga. Der Aufsteiger ließ sich in der heimischen Sporthalle an der Koloniestraße auch vom HC Schöneberg nicht stoppen. In einem überaus spannenden Spiel freuten sich die Weddinger nicht nur über den hart erkämpften 25:24-Erfolg, sondern auch über den sechsten Sieg in Folge. Platz vier ist der Mannschaft jetzt kaum mehr zu nehmen. «Jetzt holen wir uns auch noch die letzten vier Punkte», ist Turnsport-Kapitän Andreas Schulz selbstbewusst. Eine mutige Prognose, schließlich gastiert am letzten Spieltag der ungeschlagene Tabellenführer TSV Rudow in Wedding. Im Spiel gegen Schöneberg verdiente sich neben Torwart Dietmar Joost vor allem der neunfache Torschütze Adam Czysch die Bestnote. Die weiteren Turnsport-Treffer: Bastian Decker (6), Andreas Schulz (3), Stephan Schmidt, Stefan Schulz (2), Uwe Schmidt, Bernd Albrecht und Andreas Kersting (je 1).

In der Stadtliga der Männer ist am drittletzten Spieltag zumindest eine Entscheidung gefallen. Neben ASC/VfV Spandau III muss die SG GutsMuths/BTSV aus Tiergarten absteigen. Die Spandauer unterlagen dem Märkischen SC aus Kreuzberg mit 16:24-Toren und spielten dabei über die gesamte Distanz mit nur fünf Feldspielern. Eine Viertelstunde vor Schluss führte Spandau noch 15:12, ehe der MSC einen fulminanten Endspurt hinlegte und 12:1-Tore in Folge erzielte. GutsMuths verspielte durch die 13:16-Heimniederlage gegen Hermsdorf/Waidmannslust alle Chancen auf den Klassenerhalt.

Tabellenführer Rotation Prenzlauer Berg büßte indes beim 18:18 gegen die Reinickendorfer Füchse einen wichtigen Punkt ein. Zwei Spieltage vor dem Saisonende haben es die Prenzlberger (33:7-Punkte) aber selbst in der Hand, Verfolger OSC Friedenau (31:9) auf Distanz zu halten. um

Berliner Morgenpost, vom: 27.03.2001
URL: http://morgenpost.berlin1.de/archiv2001/010327/lokalanzeiger_zo/story406552.html